Biegepuppen für den herbstlichen Jahreszeitentisch

Hallo ihr Lieben,
der Herbst hat Einzug gehalten und immer deutlicher zeigt sich der Wandel der Natur. Um meinen Enkelkindern den Verlauf der Jahreszeiten (be)greifbar zu machen, gibt es bei uns den Jahreszeitentisch. Neben dem kleinen Steinpilzjungen und der Kastanie, die ich euch ja bereits gezeigt habe, sind jetzt noch diese beiden Biegepuppen entstanden.

Biegepuppe - Steinpilz für den Jahreszeitentisch - Waldorf

Biegepuppe - Eichel für den Jahreszeitentisch - Waldorf

Mit diesen beiden Figuren werde ich mein Projekt „Der Jahreszeitentisch im Herbst“ beenden. Der nächste Herbst wird kommen und mit ihm dann sicherlich weitere Figuren.

Bis zum nächsten Mal
Edelgard

Verlinkt mit Creadienstag, HOT und Dienstagsdinge

 

 

 

 

Steinpilz – Eine Liebseeligkeiten Biegepuppe für den Jahreszeitentisch

Pilz - Steinpilz - Jahreszeitentisch - Waldorf - Biegepuppe

Der Herbst hat merklich begonnen, und auf unserem Jahreszeitentisch wird der Wandel der Jahreszeit immer deutlicher. Als typisches Symbol für den Herbst, hat nun ein Steinpilz Platz auf dem Jahreszeitentisch genommen.

Pilz - Biegepuppe - Jahreszeitentisch - Waldorf

Jahreszeitentisch im Herbst - Pilz - Biegepuppe

Mit dieser kleinen, von mir hergestellten Biegepuppe, sende ich herbstliche Grüße an Creadienstag, Dienstagsdinge und HOT
Bis zum nächsten Mal
Edelgard

 

 

 

 

 

 

 

Ein Mobile mit Blumenelfen, Schmetterlingen und Bienen

Hallo ihr Lieben,
endlich ist meine „Sommerszene“ fertig geworden. Zu den Bienen und Blumenelfen, die euch ja schon bekannt sind, haben sich noch zwei Schmetterlinge gesellt. Die Blüten und Blütenblätter habe ich aus gekauftem Filz gefertigt. Die Blumengirlande wurde aus Märchenwolle mit der Nadel gefilzt, ebenso die Schmetterlinge, die grünen Blätter und die Bienen. Der Körper der Blumenelfen besteht aus einem Drahtgestell, das mit Schafwolle umwickelt und anschließend mit Schweizer Puppentrikot bezogen wurde. Die Kleidung der Blumenelfen ist ebenfalls aus Märchenwolle und wurde punktuell mit der Filznadel am Körper befestigt.

Leider bleibt das Mobile nicht bei mir. Diese kleinen Liebseeligkeiten – Von Hand fürs Herz, fliegen noch heute hoch in das Kinderzimmer meiner Enkelin. Und ich glaube, da werden sie sich richtig wohlfühlen. Dort erwartet sie nämlich ein Tal, in dem es viel zu entdecken gibt. Und was alles, das seht ihr hier.

Mobile-Blumenelfen-Bienen-und-Schmetterlinge.jpg

Es wispert und knispert durch die Nacht,
wer schläft denn nicht und lacht und lacht?
Ich schau in die Zweige ganz hoch in den Baum
und man glaubt es kaum.
Dort sitzen vergnügt zwischen Laub und Geäst,
ganz viele Elfen und feiern ein Fest.

Ich bin ganz leise, damit ich nicht störe
und vor mir ganz nah, schaukelt auf einem
Zweig, eine ganz kleine Göre.
Sie kichern und singen vergnügt durch die Nacht.
Wer hätte das gedacht.
Es gibt sie doch!

Und hätte ich es selbst nicht gesehen,
ich würde es nicht glauben, das kann ich verstehen.
Ich sehe links oben die Kleine, mit den rostroten
Haaren und hier ganz unten die zwei, die
vergnügt, an Nektar sich laben.

Ganz versteckt unter einem Blättergewirr, sitzen
die Kleinen und spielen mit Blütengeschirr.
Oh, wie schön, dass ich es sehen darf und leise
 entferne ich mich,
unbemerkt,
ganz gemach.

(Autor unbekannt)

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König Winter für den Jahreszeitentisch

König Winter Biegepuppe mit Zepter und Krone

König Winter ist die Hauptfigur auf dem winterlichen Jahreszeitentisch. Als Biegepuppe erhielt er jetzt auch Einzug auf unseren Jahreszeitenständer. Und wer ihn noch begleitet seht ihr hier.

Vor ca. 35 Jahren, mein Sohn besuchte damals einen Waldorfkindergarten, habe ich den ersten Jahreszeitentisch gestaltet. Irgendwo auf einer Fensterbank oder Kommode wurde mit Hilfe von Tüchern eine Landschaft errichtet.
Gelbe Tücher im Frühjahr, grüne im Sommer, braune im Herbst, blaue und weiße für den Winter.
Aus Märchenwolle wurden Jahreszeitenfiguren hergestellt und mit den gesammelten Dingen aus der Natur wurde so der Jahresverlauf bildhaft dargestellt.
Aber wie es so ist,
meine Kinder wurden älter und irgendwann schlief diese Tradition total ein. Von den „alten“ Jahreszeitenfiguren ist auch keine mehr vorhanden, wo immer sie jetzt auch sein mögen.
So, aber nun gibt es ja meine Enkelkinder und mit ihrer Geburt wurde auch der Jahreszeitentisch wieder zum Leben erweckt. Das stimmt nicht so ganz, es gibt nämlich keinen Tisch, sondern einen Jahreszeitenständer. Und so „richtige“ Jahreszeitenfiguren auch noch! nicht, bislang haben wir den Ständer mit den Figuren von Ostheimer bestückt.
Jetzt sollte aber ein richtiger König Winter her, der Herrscher über Eis und Schnee, der auf keinem winterlichen Jahreszeitentisch fehlen sollte.
Gut, dass ich gerade im Biegepuppenmachenfieber bin.
Alle Materialien befanden sich im Haus und König Winter war schneller fertig als gedacht.
Die Krone habe ich aus silbernem Geschenkgarn gehäkelt, mit einer Filznadel habe ich Schafwolle an den Mantel „getackert“ und sein Zepter ist ein mit Alufolie umwickelter Schaschlikspieß.
Die Alufolie habe ich oben zu einem Trichter geformt, so dass ich dort eine Kristallkugel reinkleben konnte.
Seine gelockte Haar- und Bartpracht hat König Winter dadurch erhalten, dass ich dünne Stränge Schafwolle um eine Stricknadel gewickelt, diese feucht gemacht und auf der Heizung getrocknet habe.

 
Gefilzter Eisbär und zwei Schneeflocken für den Jahreszeitentisch im WinterDanach habe ich noch einen kleinen Eisbären gefilzt und zwei Schneeflocken hergestellt.
Über die Größen der Figuren hatte ich mir bislang keine Gedanken gemacht, bis ich feststellte, dass König Winter viel zu groß für die oberste, kleine Plattform ist. Also habe ich alles umgesteckt, die mittlere Ebene nach oben und dann passte alles.
Unten haben die Kinder meiner Biegepuppenfamilie ihren Platz gefunden und dürfen hier solange im Schnee spielen, bis Mütterchen Tau den König Winter vertreibt und den letzten Schnee wegfegt.

 

 

Jahreszeitenständer mit König Winter und anderen saisonalen Figuren

Eine Schneelandschaft für die Biegepuppen

Biegepuppen-Familie-im-Schnee

„Warum weiß das Wetter nicht, dass Winter ist, Oma?“ Und wie wir uns unsere eigene Schneelandschaft gebaut haben.

So, es ist geschafft, die Biegepuppenfamilie ist fertig.
„Erinnert ihr euch noch an meinen Plan eine Biegepuppenfamilie zu fertigen?“
Angefangen habe ich mit den Eltern und nach und nach wurde aus ihnen eine sechsköpfige Familie.

Zwei Biegepuppen umarmen sich         Biegepuppen - Eltern mit zwei Kindern         Biegepuppen - Eltern mit vier Kindern

Eigentlich wollten sie ja auf den neuen Spielplatz gehen. Bloß wer mag sich bei diesem Wetter schon dort aufhalten? Der Sand in der Sandkiste ist gefroren, die Rutsche vereist und auch sonst wirkt alles nur grau und ungemütlich.
Wenn es doch wenigstens schneien würde. Einen Schneemann bauen, Schlitten fahren oder eine Schneeballschlacht, das würde allen Spaß machen, auch meiner Enkeltochter. Und sie war es schließlich auch, die die Idee zu der Schneelandschaft hatte.
Es hat Stunden gedauert, bis alles aufgebaut war. Die Schafwolle war schnell drapiert, jedoch wollten die Biegepuppen auf ihr nicht stehen. Die Frustrationsgrenze meiner Enkeltochter war irgendwann erreicht – eine Lösung musste her.
Wenn die Puppen sich irgendwo anlehnen könnten würde es vielleicht klappen. Vielleicht wären Bäume die Lösung.

 
Kind im gestrickten Outfit in HerbstfarbenMuckel hat im Garten Zweige gesucht, sie in eine Knetgummikugel gesteckt und den Schnee auf die Bäume gezaubert.

 

Herbstkind im Winter
Wie ihr seht sind Pullover und Mütze inzwischen auch fertig geworden.

 

 

 

 

Biegepuppe auf SkiernEin Schlitten für das kleinste Kind der Biegepuppenfamilie befand sich unter unserem Christbaumschmuck. Dem Ältesten wurden aus dünnen Leisten Skier gebaut und aus Schaschlikspießen fertigten wir Skistöcke.
Und wer immer noch nicht stehen konnte, bekam eine Schuheinlage aus Eisstielen.

Biegepuppen-Schuh mit Schuheinlagen aus Eisstielen

    

Einer fehlte jedoch noch, ein Schneemann.
Nicht so einer aus zwei oder drei Kugeln.

 Olaf - gefilzter Scheemann     Kind mit Haarspangen     

 

 

 

 

 

 

 

 

Und warum es unbedingt Olaf sein sollte,
ist unschwer auf der Haarpracht meiner Enkeltochter zu erkennen.

New kids on the blog – Biegepuppen nach Waldorfart

Was tut man, wenn man nicht schlafen kann? Man produziert Kinder. Das jedenfalls habe ich getan, nachdem ich durch die laute Knallerei in der Silvesternacht aus dem Schlaf gerissen wurde. Erstmal wach, angezogen und eine halbe Stunde in der Kälte dem Feuerwerk zugesehen, sind nicht gerade die besten Voraussetzungen um schnell wieder einzuschlafen. So hat mein Jahr also mit dem begonnen womit es aufgehört hat – basteln.
Zwei von den geplanten vier oder fünf Biegepuppenkinder um meinen Spielplatz zu beleben, sind also fertig und die nächsten werden sicherlich bald dazu stoßen.

 

Biegepuppen nach Waldorfart - Familie

Ein weiteres, von mir schon lange geplantes Vorhaben war, endlich mal etwas aus der bei Hans Natur gekauften Wolle zu stricken. Ich glaube sie liegt schon seit über einem Jahr bei mir im Schrank und wartet darauf endlich verarbeitet zu werden. Die Wolle ist pflanzengefärbt und hat einen Seidenanteil. Der kleine Puppenjunge, den ich meinem Enkel zu Weihnachten geschenkt habe ist bereits in den Genuss gekommen, so ein edles Teil tragen zu dürfen. Gekauft hatte ich die Wolle, um meiner Enkelin einen Pullover zu stricken. Angefangen habe ich dann aber mit einem Schal, einem weiteren Puppenpullover und den Beinen für eine neue Strickpuppe.
Die Wolle lässt sich wunderbar verarbeiten und ich finde es faszinierend wie sich die Färbung bei unterschiedlicher Strickweise zeigt. Der Verbrauch der Wolle ist sehr gering und mit den Mengen, die ich gekauft habe lassen sich auf jeden Fall noch Pullover und Mütze stricken.
Seitdem ich das RvO (Raglan von oben) entdeckt habe, geht mir das Stricken von Pullovern auch sehr schnell von der Hand, ich würde nie mehr andere Macharten wählen. Hat man erst einmal die Maschenzahl für den Halsausschnitt ermittelt, strickt sich alles wie von selbst.
Dann passt es, sitzt und hat Luft. Was will man mehr!?

 

Strickprojekte - Schal, Puppenpullover und Beine für die Strickpuppe

Mein eigener Spielplatz

Ich kann es kaum glauben, hatte ich ihn doch schon längst abgeschrieben – meinen Spielplatz.
Entdeckt hatte ich ihn in einem Anzeigenportal. Das Bild war unscharf, der Text nicht ansprechend. Ausstellungsstück mit geringen Gebrauchsspuren hieß es, mehr nicht. Der Preis war sehr gering, viel schief gehen konnte also nicht, bzw. wenn, war es ein zu verschmerzendes Lehrgeld.
Geld durchs Netz geschickt und gewartet und gewartet und … letzte Woche kam er endlich nach ca. vier Wochen Wartezeit.
Füllmaterial und zig Lagen Zeitungspapier mussten entfernt werden und bei jedem entpackten Teil steigerte sich meine Freude. Da stand er nun vor mir, der allerschönste Spielplatz. Geöltes Erlenholz und keinerlei Gebrauchsspuren!

Aber seht selbst:

Spielplatz für Puppen aus Erlenholz
Jedoch, was ist ein Spielplatz ohne Kinder? Biegepuppen zu basteln ist eigentlich nicht so meins. Es ist eine sehr mühselige, filigrane Arbeit und so habe ich zunächst die etwas größeren Biegepuppen hergestellt, die Eltern.
Sie sind ca. 22 cm groß und ich bin froh einen Teil der Familie fertig zu haben.

 
Biegepuppen nach Waldorfart - die Eltern

Wie ihr seht sind auch die Biegepuppenkinder bereits in Arbeit, vier oder fünf sollen es werden.
Sobald alle fertiggestellt sind werde ich euch den belebten Spielplatz zeigen.

Rohlinge - Biegepuppen nach Waldorfart